Die Stiftung

Die Stiftung Angelo Reolon „Ein Engel für Guinea“

„Und es gibt solche, die voller Freude geben, und diese Freude ist ihr Lohn.
Sie geben wie die Myrte, die in dem Tal dort ihren Duft weithin verströmt.
Durch die Hände solcher Menschen spricht Gott, und durch ihre Augen blickt er lächelnd auf die Erde.“
Khalil Gibran

Die Lebenslust war für Angelo Reolon wie eine Naturbegabung und jeden Tag seines Lebens hat er seine Ehrlichkeit in den Beziehungen mit den anderen Menschen gezeigt. Eingedenk der vielen Jahren, die er in Afrika verbracht hat, hat sich Reolon sehr viel für den humanitärischen Bereich engagiert. Außerdem hat er während seiner vielen Reisen nach Afrika immer die kleinsten und ärmsten Dörfchen beigesteuert. Die Familie Reolons hat durch die Gründung des Kinderkrankenhauses „Angelo Reolon“, das sich in dem Gebiet des Waisenhauses „La maison des enfants“ in der Guinearepublik bzw. in der Gegend Boffa befindet, die Wille Reolons verewigt und dadurch hat sie auch die Erinnerung des vorzeitig gestorbenen Mannes gedacht. Das Kinderkrankenhaus, das über eine 1.500 Quadratmeter überdachte Struktur verfügen kann, pflegt nicht nur die 500 Kinder des Waisenhauses, sondern auch die 3000 Kinder von den 17 Dörfchen des ganzen Bezirkes. Das Kinderkrankenhaus „Angelo Reolon“ ist ein Bezugspunkt für die Einwohnerschaft geworden denn diese Struktur verfügt über lokales Pflegepersonal und Ärzten mit einer guten und angemessenen Ausbildung. Die Struktur wurde gemäß den europäischen Kriterien gebaut und ist völlig unhabhängig, weil sie Solarkollektoren und den eigenen Krankenwagen benutzt. Jeder Eingriff wird von der Stiftung „Angelo Reolon“ spendiert, die auf sich auch die eventuellen Eingriffe der lokalen Strukturen nimmt. Zur Zeit beschäftigen sich Riccardo und Daniela, die dort während des Jahres teilweise auch wohnen, zusammen mit ausgebildeten Ärzten und Krankenpflegern mit der Aufbewahrung und der Leitung der Strukturen. Die eingesessene Bevölkerung wird auch in der Bildungsprimärstufe geholfen und zwar durch die Stiftung „Ecole primaire Angelo Reolon“ in Waila, wo etwa hundert Kinder die notwendigen Grundlagen der Bildung bekommen. Der Plan Angelo Reolons wird durch den Einkauf von einem Auto und einem Motor endlich vervollständigt: Der Motor wird nämlich an einem Boot befestigt, um die Kinder während der Regenzeit zur Schule überzusetzen. Die Stiftung sorgt auch für die Nahrung der kleinen Kinder und, zusammen mit anderen Vereinigungen, auch für deren Impfung: Letztes Jahr ließen sich nämlich ungefähr 350 Kinder impfen.